📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

12 Bundesstaaten verklagen Paramount wegen Fusionsverhinderung

Zwölf US-Bundesstaaten haben eine Klage eingereicht, um die geplante Fusion zwischen Paramount Global und Warner Bros. Discovery zu verhindern. Die Staaten führen kartellrechtliche Bedenken an und argumentieren, dass der Deal den Wettbewerb und die Verbraucher schädigen würde.

14. Juli 2026
12 Bundesstaaten verklagen Paramount wegen Fusionsverhinderung

Ein bedeutendes rechtliches Hindernis ist für die geplante Fusion zwischen Paramount Global und Warner Bros. Discovery (WBD) aufgetaucht, da zwölf US-Bundesstaaten eine Klage eingereicht haben, um die Transaktion zu stoppen. Die Generalstaatsanwälte der Staaten reichten die Klage beim U.S. District Court for the Northern District of California ein und beriefen sich auf erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken.

Die Klage argumentiert, dass die Fusion, die zwei der fünf großen Filmvertreiber des Landes zusammenführen würde, "den Wettbewerb zwischen Paramount und Warner Bros. auslöschen und den Kinobetrieben, Kabelanbietern und letztlich dem Publikum landesweit erheblichen Schaden zufügen würde". Die Beschwerde hebt hervor, dass die fusionierte Einheit zusammen mit Disney 59 % der "Basic Cable"-Distribution kontrollieren würde, was potenziell zu höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten für die Verbraucher führen könnte. Die Staaten argumentieren, dass Kinobetreiber gezwungen sein könnten, den Verleihern einen größeren Anteil ihrer Einnahmen zu zahlen, und Kinokartenpreise steigen könnten.

Paramount hat entschieden reagiert und die Klage als "grundlegend fehlerhafte Anwendung des Kartellrechts" und basierend auf einer "Fehlrepräsentation des Wettbewerbs in der Unterhaltungsindustrie von heute" bezeichnet. Das Unternehmen betont, dass die Fusion notwendig sei, um besser mit Streaming-Giganten wie Netflix konkurrieren zu können. Paramount behauptet, dass die Blockade der Transaktion die Prinzipien des Kartellrechts untergrabe, die darauf abzielen, mehr Wettbewerb, Verbraucherwahl und Möglichkeiten für Kreative zu fördern.

Die Staaten haben eine einstweilige Anordnung und eine vorläufige Verfügung beantragt, um die Fusionsverhandlungen während des laufenden Gerichtsverfahrens zu pausieren. Ein Richter könnte das Geschäft letztendlich dauerhaft blockieren oder dessen Fortsetzung zulassen. Die Unternehmen sehen sich auch mit der Prüfung durch EU-Regulierungsbehörden konfrontiert. Bemerkenswerterweise haben die Aktienkurse von Paramount Global und Warner Bros. Discovery Widerstandsfähigkeit gezeigt, wobei die Aktienkurse seit der Ankündigung der Klage leicht gestiegen sind, was darauf hindeutet, dass die Anleger derzeit die rechtliche Herausforderung nicht als wesentliche Bedrohung für die Transaktion ansehen.

Originalquelle: fastcompany.com