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12 Bundesstaaten klagen gegen Paramounts Warner Bros.-Deal

Eine Koalition von 12 Generalstaatsanwälten hat Klage eingereicht, um die geplante Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery im Wert von 110 Milliarden US-Dollar zu blockieren.

13. Juli 2026
12 Bundesstaaten klagen gegen Paramounts Warner Bros.-Deal

12 Bundesstaaten verklagen Paramount wegen Warner Bros.-Fusion

Zwölf Generalstaatsanwälte aus verschiedenen US-Bundesstaaten haben eine Klage eingereicht, um die geplante Fusion zwischen Paramount Global und Warner Bros. Discovery (WBD) im Wert von 110 Milliarden US-Dollar zu verhindern. Die von Kalifornien angeführte Koalition argumentiert, dass die Transaktion den Wettbewerb im Kino- und Kabelfernsehsektor sowie für die Verbraucher beeinträchtigen würde.

Die Klage stützt sich auf das Clayton-Gesetz, das Fusionen verbietet, die den Wettbewerb erheblich einschränken oder Monopole schaffen könnten. Die Kläger behaupten, dass die Fusion die Konkurrenz in drei Hauptbereichen verringern würde: der Verleih von Kinofilmen, der Verleih von Blockbusterfilmen und die Lizenzierung von Basis-Kabelkanälen.

Die geplante Übernahme würde zwei bedeutende Filmstudios und Streaming-Plattformen, Paramount+ und HBO Max, zusammenführen. Darüber hinaus entstünde eines der größten TV-Netzwerke-Portfolios, das Kanäle wie CBS, MTV, CNN und HBO umfassen würde. Branchenakteure, darunter Filmschaffende und Schauspieler, äußerten bereits Bedenken hinsichtlich einer weiteren Marktkonsolidierung.

Paramount hat entgegengehalten, dass die zusammengeschlossenen Filmstudios jährlich 30 Filme veröffentlichen würden. Die Bundesstaaten befürchten jedoch, dass das fusionierte Unternehmen eine erhebliche Marktmacht im Unterhaltungssektor erhalten würde. Einem Bericht zufolge sollte die Transaktion ursprünglich bis September abgeschlossen werden.

Originalquelle: techcrunch.com