12 Bundesstaaten klagen gegen Paramount/WBD-Fusion
Zwölf Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien, haben Klage eingereicht, um die 111 Milliarden Dollar schwere Fusion von Paramount, Skydance und Warner Bros. Discovery zu blockieren, die zuvor von der Trump-Administration genehmigt wurde.

Eine Gruppe von 12 Bundesstaaten unter der Führung Kaliforniens hat heute Klage gegen Paramount, Skydance und Warner Bros. Discovery eingereicht, um die für 111 Milliarden US-Dollar geplante Fusion zu stoppen. Die Fusion war im Vormonat von der Trump-Administration genehmigt worden. Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta erklärte, dass die Fusion dieser Unterhaltungsriesen zu höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten führen würde, was sowohl Kino- und Kabelbetreiber als auch das Publikum schädigen würde.
Die Fusion würde zwei der größten Filmstudios zusammenführen und die Streaming-Dienste Paramount+ und HBO Max verschmelzen. Zuvor hatte Netflix über ein Abkommen verhandelt, um die Streaming- und Filmstudiogeschäfte von WBD zu erwerben, doch Paramount war bei einem feindlichen Übernahmeangebot erfolgreich, unterstützt durch die Trump-Administration.
Die klagenden Bundesstaaten argumentieren, dass die Fusion den Wettbewerb einschränkt und den Verbrauchern durch höhere Preise und ein reduziertes Angebot schadet. Sie fürchten um die Vielfalt und Qualität der Medienlandschaft.
Der Rechtsstreit wirft Fragen hinsichtlich der Zukunft der Fusion auf und könnte weitreichende Folgen für die Unterhaltungsbranche haben, sollte die Klage erfolgreich sein.