16 Days 16 Films gibt Finalisten und Jury bekannt
Modern Films und die Kering Foundation haben die Finalisten und die Jury für die Kurzfilminitiative "16 Days 16 Films" bekannt gegeben. Der Wettbewerb rückt weibliche Filmschaffende und ihre Filme zum Thema Gewalt gegen Frauen in den Mittelpunkt.

Modern Films und die Kering Foundation gaben am 17. November 2020 die Finalisten und die Jury für die dritte jährliche Initiative "16 Days 16 Films" bekannt. Der Wettbewerb, der vom 25. November bis 10. Dezember online stattfindet, soll Filmemacherinnen eine Plattform bieten, deren Kurzfilme Formen von Gewalt gegen Frauen thematisieren und aufklären, im Einklang mit der UN-Kampagne "16 Days of Activism Against Gender-based Violence".
In diesem Jahr gingen über 350 Einreichungen aus Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien sowie erstmals aus Mexiko und den Vereinigten Staaten ein. Die 16 ausgewählten Filme, alle unter 20 Minuten lang, wurden von weiblichen Filmschaffenden inszeniert und behandeln Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt, Ungleichheit und Diskriminierung.
Ein Kurzfilm wird täglich auf 16days16films.com während der 16-tägigen Periode veröffentlicht. Die Initiative endet mit einer digitalen Preisverleihung am 16. Dezember, die in Zusammenarbeit mit Girls on Film veranstaltet wird. Eine Jury wird die beste Filmemacherin und zwei Zweitplatzierte auswählen, wobei die Erstplatzierte auch die Möglichkeit erhält, eine öffentliche Bekanntmachung für die Kampagne "UK Says No More" zu erstellen.
Die Jury umfasst namhafte Persönlichkeiten wie die Produzentin Barbara Broccoli, die Schauspielerin Ashley Judd und die Geschäftsführerin der Kering Foundation, Céline Bonnaire. Ein Publikumspreis wird ebenfalls vergeben, wobei die Abstimmung vom 10. bis 14. Dezember auf der Website der Initiative möglich ist.