Welt-Internetkonferenz in Wuzhen gestartet: Schwerpunkt auf KI-Governance
Die Welt-Internetkonferenz 2026 hat in Wuzhen begonnen, wobei das chinesische Außenministerium eine menschenzentrierte Entwicklung digitaler Technologien forderte.
In Wuzhen wurde die Welt-Internetkonferenz 2026 eröffnet, die sich in diesem Jahr primär mit den Herausforderungen und Governance-Strukturen im Bereich der künstlichen Intelligenz befasst. Im Mittelpunkt stehen Diskussionen über den Aufbau eines offenen und inklusiven digitalen Ökosystems.
Das chinesische Außenministerium betonte, dass technologische Entwicklungen primär das Ziel verfolgen sollten, die menschlichen Fähigkeiten zu erweitern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Dabei wurde gewarnt, dass Technik keine soziale Spaltung vertiefen dürfe. China kündigte an, den internationalen Wissensaustausch und Technologietransfer weiterhin aktiv zu unterstützen.
Das Programm umfasst 27 Foren, die Themen wie Robotik, digitale Gesundheitsdienste und KI-Ökosysteme behandeln. Neben den Fachdiskussionen findet die Messe „Internet of Light“ statt, auf der über 400 Unternehmen ihre Lösungen präsentieren.