23M analysiert Trend zur Cloud-Rückführung
Der IT-Dienstleister 23M untersucht die Tendenz von Unternehmen, Workloads aus der Public Cloud zurück in dedizierte oder On-Premise-Umgebungen zu verlagern. Diese ‚Cloud Repatriation‘ wird oft von Kosten-, Sicherheits- und Kontrollaspekten angetrieben.

Der IT-Dienstleister 23M beleuchtet den zunehmenden Trend, bei dem Unternehmen von Public-Cloud-Diensten zurück zu dedizierten Servern oder On-Premise-Umgebungen wechseln. Dieses Vorgehen, bekannt als Cloud Repatriation, wird häufig durch steigende Gesamtkosten, Sicherheitsbedenken und Kontrollbeschränkungen öffentlicher Cloud-Anbieter motiviert.
Die Nutzung von Cloud-Technologien hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen, wobei große Anbieter wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud Skalierbarkeit und Flexibilität ermöglichten. Viele Unternehmen stellen jedoch fest, dass die Kostenkontrolle bei wachsender Cloud-Nutzung schwierig wird. Auch Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der vollständigen Kontrolle über die IT-Infrastruktur gewinnen an Bedeutung.
Cloud Repatriation bedeutet die Rückführung von Workloads von öffentlichen Cloud-Plattformen in die eigene, kontrollierte Umgebung eines Unternehmens. Dies kann eigene Rechenzentren oder gemietete dedizierte Lösungen umfassen. Vorteile sind oft eine bessere Kostenkontrolle, garantierte Ressourcennutzung und mehr Hoheit über den Standort der Daten. Insbesondere in Europa kann dies die Einhaltung strenger Datenschutzbestimmungen erleichtern.
Der Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur erfordert jedoch erhebliche Anfangsinvestitionen in Hardware und Software. Zudem wird qualifiziertes Personal für Betrieb und Wartung benötigt. Der Migrationsprozess selbst kann technisch komplex und zeitaufwendig sein. Diese Strategie eignet sich besonders für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen, Unternehmen mit vorhersehbaren Workloads oder solche, die spezielle Hardware-Konfigurationen benötigen, die in der Public Cloud nicht verfügbar sind.