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Technologie

23M analysiert Gründe für Cloud Repatriation

Unternehmen kehren vermehrt von öffentlichen Cloud-Diensten zu eigenen Servern zurück. 23M beleuchtet Kostentreiber, Sicherheitsbedenken und Performance-Optimierung.

4. Juni 2026
23M analysiert Gründe für Cloud Repatriation

Der IT-Dienstleister 23M analysiert den wachsenden Trend der „Cloud Repatriation“, bei dem Unternehmen ihre IT-Workloads von öffentlichen Cloud-Plattformen zurück auf dedizierte Server oder On-Premise-Umgebungen verlagern. Dieser Schritt wird durch die Neubewertung von Kosten, Risiken und Einschränkungen öffentlicher Cloud-Dienste durch Unternehmen vorangetrieben.

Cloud Repatriation beschreibt die bewusste Entscheidung, Daten und Anwendungen aus der Public Cloud in stärker kontrollierte IT-Infrastrukturen zu überführen. Ursprünglich ermöglichte die Skalierbarkeit und Flexibilität von Anbietern wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud Unternehmen Wachstum. Mittlerweile sehen sich jedoch viele Organisationen mit steigenden Kosten, Sicherheitsbedenken und einem Abhängigkeitsverhältnis konfrontiert.

Kosteneffizienz ist ein wesentlicher Treiber. Öffentliche Clouds erscheinen zwar anfangs günstig, können aber mit zunehmendem Bedarf und längerer Nutzungsdauer zu erheblichen Ausgaben führen. 23M weist darauf hin, dass die Migration zu dedizierten Ressourcen eine präzisere Kostenkontrolle und Planbarkeit ermöglicht.

Sicherheitsaspekte und Datensouveränität spielen ebenfalls eine große Rolle. Viele Unternehmen, insbesondere in Europa mit strengen Datenschutzgesetzen, sehen in der Public Cloud ein Sicherheitsrisiko, da Daten auf Servern von Drittanbietern liegen. Die Rückkehr zu eigener oder dedizierter Infrastruktur ermöglicht die volle Kontrolle über die Daten. Optimierte Performance ist ein weiterer Vorteil, da dedizierte Ressourcen nicht den Schwankungen gemeinsam genutzter Cloud-Umgebungen unterliegen.

23M räumt ein, dass die Cloud Repatriation Herausforderungen mit sich bringt. Dazu gehören erhebliche Anfangsinvestitionen in Hard- und Software sowie der Bedarf an qualifiziertem Personal für die Verwaltung der Infrastruktur. Der Migrationsprozess selbst kann technologisch komplex und zeitaufwendig sein. Für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen, wie dem Finanz- und Gesundheitswesen, überwiegen jedoch oft die Vorteile der direkten Datenkontrolle.

Originalquelle: 23m.com