📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Fertigung

3D-Druck für passgenaue Verpackungen reduziert Abfall in der Logistik

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Startup Palprint mit 125.000 Euro für die Entwicklung von 3D-gedruckten, recycelten PET-Verpackungen zur Optimierung der Industrielogistik.

15. Oktober 2026
3D-Druck für passgenaue Verpackungen reduziert Abfall in der Logistik

Das Paderborner Startup Palprint entwickelt ein System für nachhaltige Verpackungskreisläufe durch 3D-gedruckte, passgenaue Verpackungen aus 100 Prozent recyceltem PET. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt die Initiative mit 125.000 Euro zur Reduzierung von Abfall in der industriellen Logistik.

Übergroße Einwegverpackungen sind in der industriellen Logistik noch immer Standard und führen zu Materialverschwendung und ineffizienter Lagerhaltung. Palprints Ansatz nutzt den 3D-Druck, um Verpackungen exakt auf die Größe der jeweiligen Bauteile zuzuschneiden und so Abfall deutlich zu minimieren. Das Unternehmen konzentriert sich zunächst auf den Maschinen- und Anlagenbau, wo oft maßgeschneiderte Verpackungslösungen benötigt werden.

Das Startup bietet ein Gesamtsystem inklusive 3D-Druckern, Software und Materialversorgung. Gemeinsam mit Fraunhofer-Instituten arbeitet Palprint zudem an einer 3D-Druckmethode auf Basis von PET-Schaum, die die Produktion beschleunigt und das Gewicht der Verpackungen reduziert. Die Materialien sind darauf ausgelegt, nahezu vollständig zu neuen Verpackungen recycelt zu werden, was die Kreislaufwirtschaft unterstützt.

Palprint und die DBU präsentieren die Technologie auf der Fachmesse IFAT in München. Langfristiges Ziel ist die Etablierung eines geschlossenen Recyclingkreislaufs, bei dem gebrauchte Verpackungen gesammelt, aufbereitet und wiederverwendet werden, um Kunststoffabfälle zu minimieren und Ressourcen zu schonen. Das Unternehmen plant außerdem die Einführung von Mehrwegverpackungen mit einem Pfandsystem.

Originalquelle: dbu.de