Datenleck bei 7-Eleven Japan: Informationen von 160.000 Kunden betroffen
Ein externer Logistikdienstleister für den Lieferservice 7NOW von 7-Eleven Japan wurde Opfer eines Hackerangriffs, bei dem Daten von 160.000 Kunden entwendet wurden.

7-Eleven Japan gab bekannt, dass ein für den Lieferservice 7NOW tätiger Logistik-Subunternehmer Ziel eines unbefugten Systemzugriffs wurde. Dabei wurden personenbezogene Daten von insgesamt 160.000 Kunden gestohlen, darunter Namen, Wohnanschriften und Telefonnummern. Kreditkartendaten oder Passwörter seien nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen.
Der Vorfall wurde am 1. November entdeckt und die Bestätigung des Datenabflusses erfolgte zwei Tage später. Der Betrieb des Lieferservices 7NOW sei nicht beeinträchtigt und laufe regulär weiter. Das Unternehmen hat damit begonnen, die betroffenen Nutzer per SMS über den Vorfall zu informieren.
Das Unternehmen war in der Vergangenheit bereits mehrfach Ziel von Cyberangriffen. Im April dieses Jahres erbeutete die Hackergruppe ShinyHunters Datensätze von 183.000 Nutzern. Zudem legte ein Ransomware-Angriff im Jahr 2022 den Betrieb von 175 Filialen der dänischen Tochtergesellschaft lahm. Die Häufung der Vorfälle verdeutlicht die Sicherheitsrisiken in der IT-Infrastruktur externer Dienstleister im Einzelhandel.