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Technologie

ABB investiert in Gridcogs digitale Plattform für Energiemodellierung

ABB tätigt eine strategische Minderheitsbeteiligung am britischen Startup Gridcog. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Modellierung und Implementierung komplexer Energiesysteme, einschließlich Microgrids und verteilter Energieressourcen, zu beschleunigen.

14. Juli 2026
ABB investiert in Gridcogs digitale Plattform für Energiemodellierung

Mit der Beschleunigung der Elektrifizierung und dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien an der globalen Stromerzeugung werden Energiesysteme zunehmend komplexer. Dies erhöht die Nachfrage nach flexiblen, dezentralen Energieressourcen, die eine tiefgehende technische, finanzielle und ökologische Analyse erfordern.

ABB hat eine strategische Minderheitsbeteiligung am britischen Startup Gridcog getätigt, um fortschrittliche Modellierungsfähigkeiten für erneuerbare Energien, Energiespeicher, industrielle Microgrids und "Energy-as-a-Service"-Lösungen zu verbessern. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es den Kunden von ABB, komplexe Energieprojekte schneller zu entwerfen, zu vergleichen und zu validieren, wobei sowohl die finanzielle Leistung als auch die CO2-Auswirkungen von Anfang an klar ersichtlich sind.

Die Softwareplattform von Gridcog ermöglicht schnelle Szenariomodellierung, Design und Simulation und unterstützt die Erstellung konsistenterer und transparenterer Geschäftsfälle für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Energiewende. Die Plattform hilft bei der Quantifizierung der finanziellen Leistung und der CO2-Emissionen und unterstützt gewerbliche und industrielle Kunden bei der Entwicklung datengesteuerter Net-Zero-Roadmaps.

"Durch die Kombination der Modellierungsfähigkeiten von Gridcog mit unserer Expertise in der Energieberatung und im Microgrid-Engineering können wir Kunden helfen, schneller von der Idee zur Umsetzung zu gelangen", sagte Stuart Thompson, Präsident der Geschäftsbereichs Electrification Service bei ABB. Die Partnerschaft stärkt ABB's Fähigkeit, Software, Hardware und Dienstleistungen zu integrieren und umfassendere "as-a-service" Angebote zu entwickeln, insbesondere für gewerbliche und industrielle Kunden.

ABB führt diese Finanzierungsrunde an, ergänzt durch Investitionen von AXPO, DNV und Verbund Ventures. Der Risikokapitalarm von ABB, ABB Electrification Ventures, hat seit 2021 über 110 Millionen US-Dollar in 16 Startup-Unternehmen investiert. Die Gesamtinvestitionen in Startups über ABB Ventures seit dessen Gründung im Jahr 2010 belaufen sich auf rund 500 Millionen US-Dollar.

Originalquelle: prnewswire.com