Abbott erläutert Unterschiede zwischen essentiellem Tremor und Parkinson
Abbott Laboratories hat die Unterscheidung zwischen Essentiellem Tremor und Parkinson-Krankheit erklärt. Beide Zustände verursachen unwillkürliche Bewegungen, doch ihre Ursachen, Hauptsymptome und Verläufe unterscheiden sich erheblich.

Abbott Laboratories hat wesentliche Unterschiede zwischen essentiellem Tremor und der Parkinson-Krankheit dargelegt, zwei neurologischen Erkrankungen, die sich in ähnlichen Symptomen äußern können. Das Unternehmen betont, dass sich die zugrunde liegenden Mechanismen, Erscheinungsformen und Begleitsymptome der beiden Zustände, die beide unwillkürliche Zittern verursachen, deutlich unterscheiden.
Essentieller Tremor ist die häufigste Form von Zittern und beginnt typischerweise in Händen und Armen als mildes, hochfrequentes Schütteln, das sich mit dem Alter verschlimmern kann und auch Kopf oder Stimme betreffen kann. Er ist nicht lebensbedrohlich, kann aber in schweren Fällen zu Behinderungen führen. Obwohl die genaue Ursache unbekannt ist, könnten genetische Faktoren eine Rolle spielen; die Erkrankung tritt am häufigsten nach dem 40. Lebensjahr auf.
Die Parkinson-Krankheit entsteht, wenn Nervenzellen im Gehirn nicht genügend Dopamin produzieren, was zu fortschreitender Behinderung führt. Charakteristisch für Parkinson sind Zittern, das oft stärker, niederfrequenter und einseitig beginnt. Zusätzliche Symptome wie Körpersteifheit, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsprobleme sind bei Parkinson häufig, im Gegensatz zum essentiellen Tremor.
Ein wichtiger Unterschied, auf den Abbott hinweist, ist der Zeitpunkt des Zitterns: Essentieller Tremor ist typischerweise bei Aktivität stärker ausgeprägt, während Parkinson-Zittern oft in Ruhe am auffälligsten ist. Die Parkinson-Krankheit kann auch die Lebenserwartung verkürzen, im Gegensatz zum essentiellen Tremor.
Abbott unterstreicht die Bedeutung einer genauen Diagnose für eine angemessene Behandlung. Behandlungsmöglichkeiten können Medikamente, Physiotherapie und Tiefenhirnstimulation umfassen, abhängig vom Schweregrad. Das Unternehmen rät zur ärztlichen Abklärung bei sich verschlimmerndem Zittern.