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Gesundheit

Abbott: Globale BMI-Standards unterschätzen Gesundheitsrisiken bei bestimmten ethnischen Gruppen

Abbott Laboratories weist darauf hin, dass Standard-Body-Mass-Index (BMI)-Klassifikationen Gesundheitsrisiken in bestimmten ethnischen Gruppen, wie Südasianern, möglicherweise unterschätzen.

26. Juli 2026
Abbott: Globale BMI-Standards unterschätzen Gesundheitsrisiken bei bestimmten ethnischen Gruppen

Abbott Laboratories lenkt die Aufmerksamkeit auf die Grenzen traditioneller Body-Mass-Index (BMI)-Klassifikationen und weist darauf hin, dass diese Gesundheitsrisiken in bestimmten ethnischen Bevölkerungsgruppen möglicherweise unterschätzen. Die Forschung zeigt, dass Personen südasiatischer Abstammung oft einen höheren Körperfettanteil und mehr Bauchfett haben, selbst bei BMIs, die nach globalen Standards als normal gelten. Dies führt zu erhöhten Risiken für Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten.

Studien zeigen, dass Südasianer tendenziell mehr Körperfett und viszerales Fett im Vergleich zu anderen ethnischen Gruppen ansammeln, selbst bei gleichem BMI-Bereich. Dieser physiologische Unterschied trägt zu einer überproportional höheren Prävalenz von fettleibigkeitsbedingten Gesundheitsproblemen bei, einschließlich Typ-2-Diabetes, der bis zu 5,3-mal häufiger auftreten kann. Auch kardiovaskuläre Risikofaktoren wie hoher Blutdruck und Cholesterin können bei Südasianern bei niedrigeren BMIs auftreten.

Das Unternehmen betont, dass ein inklusiver Ansatz bei Gesundheitsbewertungen von entscheidender Bedeutung ist. Dies beinhaltet die Erkenntnis, dass ein gesundes Gewicht ethnisch variieren kann. Daher schlagen einige Gesundheitsrichtlinien niedrigere BMI-Schwellenwerte für die Einstufung von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Südasianern vor, wobei Übergewicht bei einem BMI von 23 und Fettleibigkeit bei 27,5 beginnen könnte.

Über den BMI hinaus schlägt Abbott vor, dass eine umfassende Gesundheitsbewertung andere Parameter wie Taillenumfang und Lipidprofile beinhalten sollte, um das individuelle Risiko genau einzuschätzen. Diese Anpassungen sind entscheidend für angemessene medizinische Interventionen, einschließlich möglicher Anpassungen der Medikamentendosierung für Zustände, bei denen die Fettspeicherung und -verteilung eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen.

Originalquelle: abbott.com