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Gesundheit

Abbott informiert über Symptome und Risiken der diabetischen Ketoazidose

Abbott Laboratories gibt einen Überblick zur diabetischen Ketoazidose (DKA) und unterstreicht die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion bei diesem akuten Diabetes-Notfall.

1. November 2026
Abbott informiert über Symptome und Risiken der diabetischen Ketoazidose

Die diabetische Ketoazidose (DKA) entsteht durch einen massiven Insulinmangel, der dazu führt, dass der Körper zur Energiegewinnung Fette abbaut. Dabei reichern sich Ketone im Blut an und verursachen eine lebensgefährliche Übersäuerung. Ein schnelles Eingreifen ist medizinisch notwendig, um Organschäden oder Koma zu verhindern.

Typische Warnsignale sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit und Atemnot. Da die Symptome innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden können, ist eine frühzeitige Erkennung essenziell. Die Diagnose erfolgt in der Regel in einer Notaufnahme, wo Patienten durch intravenöse Flüssigkeitszufuhr und Insulingabe behandelt werden.

Um das Management der Erkrankung zu verbessern, setzt die Forschung zunehmend auf kontinuierliche Sensortechnologien. Abbott hat für sein Libre Duo-System – das weltweit erste System zur kombinierten Glukose- und Ketonmessung – die CE-Kennzeichnung erhalten. Das Gerät soll den Bedarf an manuellen Blut- oder Urintests ergänzen, ist jedoch aktuell noch nicht in allen Märkten erhältlich.

Experten raten dazu, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine Strategie für das Keton-Management festzulegen. Besonders bei Infektionen oder ungewöhnlich hohen Glukosewerten sollte die Kontrolle der Ketonwerte priorisiert werden.

Originalquelle: abbott.com