Abbott meldet Studienergebnisse für SonicForce Koronar-Lithotripsie-System
Das Koronar-System SonicForce von Abbott erreichte in der TECTONIC-Studie eine 97-prozentige Erfolgsrate bei der Behandlung von stark verkalkten Herzkranzgefäßen.

Abbott hat die 30-Tage-Ergebnisse der TECTONIC-Studie zu seinem in der Erprobung befindlichen SonicForce-System zur intravaskulären Lithotripsie (IVL) veröffentlicht. Die Untersuchung, an der 335 Patienten mit schweren koronaren Verkalkungen an 40 US-Standorten teilnahmen, erfüllte die primären Sicherheits- und Wirksamkeitsendpunkte.
Die auf der TCT-Konferenz in San Diego vorgestellten Daten zeigen eine Rate des Versagens der Zielläsion von lediglich 0,3 Prozent nach 30 Tagen sowie eine prozedurale Erfolgsquote von 97 Prozent. Die SonicForce-Technologie nutzt akustische Druckwellen, die bereits aus der Nierensteintherapie bekannt sind, um Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen aufzubrechen und so die Platzierung von Stents zu verbessern.
Dr. Eric A. Secemsky, Co-Leiter der Studie, erklärte, dass die Ergebnisse ein wirksames Verfahren zur Modifikation schwerer Verkalkungen vor der Stentimplantation nahelegen. Mit der angestrebten Zulassung des Systems will Abbott sein Portfolio an kardiologischen Instrumenten für komplexe Eingriffe weiter ausbauen.