ABBV-637-Kombinationstherapie zeigt Antitumor-Effekte bei EGFR-mutierter Lungenkrebs
Ergebnisse einer Phase-I-Studie (Teil 3) deuten darauf hin, dass die ABBV-637-Kombinationstherapie mit Osimertinib Antitumor-Effekte und ein handhabbares Sicherheitsprofil bei EGFR-mutiertem NSCLC aufweist.

Frühe Ergebnisse einer Phase-I-Studie deuten darauf hin, dass die Kombinationstherapie von ABBV-637 mit Osimertinib (OSI) signifikante Antitumor-Effekte bei Patienten mit EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) gezeigt hat. Die Studie deutete auch auf ein handhabbares Sicherheitsprofil für die Wirkstoffkombination hin.
Die offene Phase-I-Dosis-Eskalations- und Erweiterungsstudie (Teil 3) untersuchte ABBV-637 in Kombination mit Osimertinib bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem EGFR-mutiertem NSCLC. Die Studie bewertete behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAEs) und die objektive Ansprechrate (ORR), wobei ABBV-637 intravenös in Dosen von 12 mg/kg oder 20 mg/kg alle vier Wochen zusammen mit täglich 80 mg Osimertinib verabreicht wurde.
Die Ergebnisse zeigten objektive Ansprechraten (ORR) zwischen 10 % und 20 % in verschiedenen Studienarmen, mit Krankheitsprogression anativementfre aten (DCR) zwischen 65 % und 80 %. Die häufigsten behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse umfassten erhöhte Leberenzyme (Transaminasen), Übelkeit und Müdigkeit. Grade ≥3 TEAEs traten bei 40,5 % der Patienten auf, hauptsächlich erhöhte Alanin- und Aspartataminotransferase-Werte.
Die Forschung deutet darauf hin, dass die Kombination von ABBV-637 und Osimertinib eine vielversprechende therapeutische Option für EGFR-mutiertes NSCLC darstellt. Weitere Untersuchungen sind jedoch erforderlich, um potenzielle Bypass-Mechanismen zu verstehen und die Patientenauswahl für einen maximalen Nutzen zu optimieren.