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ABC verklagt FCC wegen angeblicher Vergeltungskampagne

ABC und seine Muttergesellschaft Disney haben die Federal Communications Commission (FCC) verklagt und behaupten, die Behörde habe Sende-Lizenzen im Rahmen einer Vergeltungskampagne wegen Inhalten bedroht.

18. August 2026
ABC verklagt FCC wegen angeblicher Vergeltungskampagne

ABC und seine Muttergesellschaft Disney haben Klage gegen die US-Bundeskommunikationskommission (FCC) eingereicht. Die Unternehmen werfen der Behörde vor, eine "Vergeltungskampagne" gegen die Sender von ABC wegen der Inhalte ihrer Sendungen geführt zu haben, indem sie die Sende-Lizenzen des Netzwerks bedrohte.

Die Klageschrift, die am Dienstag bei einem Bundesgericht eingereicht wurde, behauptet, die FCC habe "ABC für seine Meinungsäußerung bestraft". Dies ist eine Eskalation in der Auseinandersetzung zwischen ABC und der Trump-Regierung, die die politische Berichterstattung des Senders kritisiert hatte, insbesondere durch den Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel und die Sendung "The View".

Die FCC hatte im Februar eine Untersuchung bezüglich der Sendezeit politischer Kandidaten in "The View" eingeleitet und ABC-Stationen angewiesen, bestimmte Berichtspflichten zu erfüllen. ABC argumentiert, dass diese Maßnahmen politisch motiviert und ungerechtfertigt waren.

Der Fall beleuchtet die Spannungen zwischen Medienunternehmen und politischer Macht in den USA. Die Frage, inwieweit Regulierungsbehörden in politische Streitigkeiten einbezogen werden können, bleibt ein wichtiger Punkt. Das Ergebnis könnte zukünftige Auslegungen von Sendebestimmungen und Meinungsfreiheit beeinflussen.

Originalquelle: theverge.com