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Gesundheit

ABDA zieht positive Bilanz für Geschäftsjahr 2025/2026

ABDA-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle präsentierte beim Deutschen Apothekertag eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025/2026. Im Fokus stand das Apothekenreformpaket, auf das die ABDA mit einer breiten Kampagne reagierte.

24. September 2026
ABDA zieht positive Bilanz für Geschäftsjahr 2025/2026

Beim Deutschen Apothekertag hat die Hauptgeschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der Pharmazieräte Deutschlands (ABDA), Franziska Erdle, eine positive Bewertung des Geschäftsjahres 2025/2026 vorgelegt. Ihr Bericht konzentrierte sich auf das Apothekenreformpaket und die damit verbundenen politischen Maßnahmen der ABDA, darunter eine bundesweite Kampagne und Protestaktionen.

Erdle hob die Geschlossenheit der Apothekerschaft während der Protestphase im März 2026 hervor. Die Proteste erzielten eine breite mediale Aufmerksamkeit: Über 3.500 Medienbeiträge berichteten, mit einer potenziellen Gesamtreichweite von rund 1,1 Milliarden Kontakten. Begleitende Informationsmaterialien der Kampagne wurden etwa 185.000 Mal heruntergeladen, was die Resonanz früherer Kampagnen um das Siebenfache übertraf.

Zu den wichtigsten politischen Erfolgen des Geschäftsjahres zählte Erdle die Erhöhung des Packungsfixums, neue Perspektiven für Vergütungsverhandlungen sowie die Aufnahme zahlreicher ABDA-Forderungen in das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG). Dazu gehören erweiterte Impfangebote, Medikationsmanagement und weitere pharmazeutische Dienstleistungen.

Dennoch betonte Erdle, dass die wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken eine fortwährende Herausforderung darstellt. Die ABDA will künftig die Rolle der Apotheken in der Primärversorgung stärken, neue Versorgungsangebote etablieren und die Interessen der Apothekerschaft national und europäisch vertreten.

Originalquelle: abda.de