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Gesundheit

ABDA berichtet über breite Medienresonanz zur Initiative "Gegen Zukunftsklau"

Der Deutsche Apothekerverband (ABDA) meldet eine hohe mediale Aufmerksamkeit für seine Initiative "Gegen Zukunftsklau", die auf die wirtschaftlich angespannte Lage der Apotheken aufmerksam macht.

28. September 2026
ABDA berichtet über breite Medienresonanz zur Initiative "Gegen Zukunftsklau"

Der Deutsche Apothekerverband (ABDA) hat eine breite mediale Berichterstattung über seine Initiative "Gegen Zukunftsklau" bekannt gegeben. Die Kampagne zielt darauf ab, auf die zunehmend schwierige wirtschaftliche Situation von Apotheken aufmerksam zu machen, die laut ABDA eine Gefahr für die zukünftige Gesundheitsversorgung darstellt.

Die Nachrichtensendung "Tagesschau" berichtete am 6. Juni über den Start der Initiative. In dem Beitrag wurde eine Apothekerin aus Berlin interviewt, die steigende Personal- und Energiekosten im Kontrast zu eingefrorenen Honoraren beschrieb. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening warnte, dass die Apotheken "ausbluten" und betonte ihre essenzielle Rolle für die lokale Versorgung. Sie forderte eine adäquate Vergütung von der Politik.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach äußerte sich in einem "Tagesschau"-Interview zurückhaltend zu einer reinen Erhöhung der Vergütung. Er hob hervor, dass der Apothekerberuf attraktiv bleiben müsse, unter anderem durch Bürokratieabbau und eine bessere Bezahlung für Leistungen wie Gesundheitsberatung und Vorsorge, nicht nur für die Medikamentenabgabe. Lauterbach erklärte, dass der Beruf aufgewertet werden müsse, aber es nicht nur um Geld gehe.

Neben der "Tagesschau" berichteten auch die Nachrichtenagenturen dpa und AFP, Deutschlandfunk sowie das ARD-Hauptstadtstudio über die Pressekonferenz und die Initiative. Zeitungen wie "Die ZEIT", "Die WELT" und "SPIEGEL Online" sowie das BR Fernsehen haben ebenfalls über die Initiative und ihre Hintergründe, einschließlich des geplanten Protesttags am 14. Juni, berichtet.

Originalquelle: abda.de