Abogen lizenziert mRNA-Technologie an Novartis
Abogen Biosciences hat eine Vereinbarung mit Novartis zur Weiterentwicklung von mRNA-kodierten Therapeutika getroffen. Der Deal könnte Abogen bis zu 7,2 Milliarden US-Dollar einbringen.

Das chinesische Biotechnologieunternehmen Abogen Biosciences, das sich auf RNA-Innovationen konzentriert, hat eine Lizenz- und Optionsvereinbarung mit dem Pharmariesen Novartis unterzeichnet.
Die Vereinbarung gewährt Novartis eine exklusive weltweite Lizenz für Abogens Leitwirkstoff ABO2203, einen mRNA-kodierten T-Zell-Engager, der zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen entwickelt wird. Novartis erhält außerdem exklusive Optionen zur Lizenzierung weiterer potenzieller Programme, die auf Abogens proprietärer RNA-Plattform basieren.
ABO2203 zielt darauf ab, B-Zellen zurückzusetzen, indem Messenger-RNA (mRNA) verwendet wird, um die körpereigene Produktion von T-Zell-Engagern in vivo zu steuern. Abogens CEO Bo Ying betonte, dass die Vereinbarung das breite Potenzial ihrer RNA-Plattform über prophylaktische Impfstoffe hinaus unterstreicht.
Novartis zahlt Abogen eine Vorauszahlung von 575 Millionen US-Dollar. Werden alle Optionen ausgeübt und Entwicklungsmeilensteine erreicht, kann Abogen potenzielle Meilensteinzahlungen in Höhe von rund 7,2 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Unternehmen könnte auch Lizenzgebühren auf zukünftige Produktverkäufe erhalten. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.