📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Einzelhandel

Unfreiwillige Vermieter nehmen auf Wohnungsmärkten mit fallenden Preisen zu

Fallende Immobilienpreise zwingen Verkäufer, die Vermietung statt des Verkaufs in Betracht zu ziehen. Dies führt zu einem Anstieg der "unfreiwilligen Vermieter" in Märkten mit geringerer Nachfrage.

4. August 2026
Unfreiwillige Vermieter nehmen auf Wohnungsmärkten mit fallenden Preisen zu

Die Zahl der "unfreiwilligen Vermieter" – Hausbesitzer, die gezwungen sind, ihre Immobilien zu vermieten, anstatt sie zu verkaufen – nimmt auf Wohnungsmärkten mit sinkenden Preisen zu. Dieses Phänomen ist besonders in Gebieten auffällig, in denen die Immobilienpreise erhebliche Korrekturen von ihren Höchstständen erfahren haben.

Analysen deuten darauf hin, dass Märkte mit den größten Preisrückgängen eine stärkere Neigung bei Verkäufern aufweisen, ihre Immobilien in Mietobjekte umzuwandeln. Diese Entscheidung ergibt sich oft aus der Weigerung, Angebote zu akzeptieren, die als zu niedrig empfunden werden, was die Vermietung zu einer attraktiveren Alternative gegenüber einer erheblichen Preissenkung macht.

Die unfreiwillige Vermietung birgt jedoch auch steuerliche Aspekte. Während Gewinne aus dem Verkauf des Eigenheims unter bestimmten Bedingungen von der Kapitalertragssteuer befreit sein können, können Abschreibungsbeträge während der Vermietungszeit separat mit einem Bundessteuersatz von bis zu 25 % besteuert werden. Diese steuerlichen Auswirkungen können für viele, die nicht darauf vorbereitet sind, eine Überraschung sein.

Unter den größten städtischen Gebieten weisen Denver, Houston und Austin die höchsten Anteile an "unfreiwilligen Vermietern" auf. Umgekehrt haben Boston, Providence und New York geringere Anteile. Dieses Muster spiegelt breitere Marktdynamiken wider, bei denen ein erhöhtes Angebot zu stärkerem Wettbewerb für Verkäufer führt.

Originalquelle: fastcompany.com