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Schauspielerin Janina Hartwig besucht Welthungerhilfe in Sierra Leone

Schauspielerin Janina Hartwig informierte sich in Sierra Leone über die Arbeit von Welthungerhilfe zur Förderung der Landwirtschaft und Verbesserung der Hygiene in einem von Krieg und Epidemien betroffenen Land.

5. Juni 2026
Schauspielerin Janina Hartwig besucht Welthungerhilfe in Sierra Leone

Anfang 2017 reiste die Schauspielerin Janina Hartwig nach Sierra Leone, um sich ein Bild von der Arbeit der Welthungerhilfe zu machen. Das Land leidet noch immer unter den Folgen eines langen Bürgerkriegs und der Ebola-Epidemie, welche die ohnehin schwierige wirtschaftliche Lage verschärft und die Armut erhöht haben.

Hartwig zeigte sich beeindruckt von der Rolle, die Welthungerhilfe bei der Unterstützung des Landes spielt. Sie hob die kontinuierliche Präsenz und Hilfe der Organisation hervor, selbst in Krisenzeiten wie während der Ebola-Ausbrüche. Besonders interessierte sie die Methode, wie Welthungerhilfe lokale Gemeinschaften bei der Verbesserung von Landwirtschaft und Ernährung unterstützt.

Im Dorf Joi besichtigte Hartwig Projekte, die den Anbau und die Nutzung von Wildpflanzen sowie essbaren Schnecken zur Ergänzung der Ernährung fördern. Ebenso wird auf Sanitäranlagen und Hygiene Wert gelegt, um Krankheiten vorzubeugen. Diese Maßnahmen haben die Gesundheit der Dorfbewohner verbessert und ihre Lebensgrundlagen gestärkt.

Veronica G. Sheriff, eine Anwohnerin, berichtete Hartwig, wie die Projekte das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt und die häuslichen Abläufe verändert haben. Sie präsentierte ein bemaltest Kochbuch, das die Zubereitung von Pflanzen und Gemüse auf anschauliche Weise erklärt. Hartwig betont die Bedeutung von "Hilfe zur Selbsthilfe" und die langfristige Ausrichtung der Projekte.

Die Welthungerhilfe unterstützt auch in Madagaskar Kleinbauern bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Klimawandel und Armut. Ein großer Teil der Bevölkerung dort lebt unter der Armutsgrenze, und Unterernährung ist besonders bei Kleinkindern ein ernstes Problem.

Originalquelle: welthungerhilfe.de