ADAC und Autobahn GmbH testen neue Verkehrssicherheitssysteme
ADAC und Autobahn GmbH starten Kooperation zur Erprobung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme in Deutschland. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Reduzierung von Staus und Emissionen.
Der ADAC und die Autobahn GmbH intensivieren ihre Zusammenarbeit zur Erprobung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) auf deutschen Autobahnen. Die Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und gleichzeitig Staus sowie Emissionen zu reduzieren, indem Fahrzeugdaten digital ausgetauscht werden.
Die Autobahn GmbH hatte bereits im Vorjahr den "Baustellenwarner" als ersten C-ITS-Dienst in Europa eingeführt. Dieser Dienst wird nun deutschlandweit im Regelbetrieb eingesetzt. Fahrzeuge informieren sich gegenseitig über Gefahrensituationen, wie Hindernisse oder Staus, mittels digitaler Kommunikation.
Im Rahmen des Projekts rüstet der ADAC seine Straßenwachtfahrzeuge mit Car2X-Technologie aus. Diese Fahrzeuge sind mit einer WLAN-Kommunikationseinheit ausgestattet und können andere Verkehrsteilnehmer im Umkreis von bis zu 800 Metern vor potenziellen Gefahrenstellen, wie Pannenhilfen oder Baustellen, warnen. Dies ist besonders bei schlechter Sicht oder vor Kurven von Bedeutung.
Der bundesweite Ausbau der Technologie wurde Ende Oktober in Erkner, Brandenburg, gestartet. Bundesverkehrsminister Volker Wissing und ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze waren bei der Auftaktveranstaltung anwesend. Schulze betonte die gemeinsame Vision, technische Fortschritte für sichereren, reibungsloseren und klimafreundlicheren Verkehr zu nutzen.