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Reise

ADAC: Urlaubsplanung 2026 – Weniger Brückentage als im Vorjahr

Der ADAC hat die Feiertage und Brückentage für 2026 analysiert. Das Jahr bietet weniger günstige Konstellationen für lange Wochenenden, was eine strategische Urlaubsplanung erfordert.

10. Oktober 2026
ADAC: Urlaubsplanung 2026 – Weniger Brückentage als im Vorjahr

Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, hat die Feiertage und damit verbundenen Brückentage für das Jahr 2026 ausgewertet. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Möglichkeiten, durch strategische Urlaubsplanung lange zusammenhängende freie Tage zu schaffen, durch ungünstiger liegende Feiertage eingeschränkt.

Für 2026 gibt es bundesweit neun gesetzliche Feiertage. Davon fallen zwei auf einen Samstag: der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) und der zweite Weihnachtsfeiertag (26. Dezember). Neujahr (1. Januar) liegt auf einem Donnerstag, während der Tag der Arbeit (1. Mai) und der erste Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) Freitage sind. Diese Verteilung reduziert die Anzahl der klassischen Brückentage.

Dennoch betont der ADAC, dass durch geschickte Planung auch 2026 längere Erholungsphasen möglich sind. Beispielsweise können Arbeitnehmer durch die Nutzung von vier Urlaubstagen um die Osterfeiertage (3. bis 6. April) vier freie Tage erhalten. Die Kombination von Christi Himmelfahrt (14. Mai) mit einem Brückentag am 15. Mai ermöglicht eine viertägige Auszeit bis zum 17. Mai.

Einige Bundesländer haben zusätzliche Feiertage wie Heilige Drei Könige (6. Januar) oder Fronleichnam (4. Juni). Der ADAC rät Arbeitnehmern, ihre Arbeits- oder Tarifverträge auf Sonderregelungen zu prüfen, da Heiligabend und Silvester keine gesetzlichen Feiertage sind, aber oft betrieblich freigegeben werden.

Zum Jahresende 2026 bieten die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage erneut die Chance auf einen ausgedehnten Urlaub. Mit vier zusätzlichen Urlaubstagen vom 28. bis 31. Dezember können insgesamt zehn freie Tage zwischen dem 25. Dezember 2026 und dem 3. Januar 2027 genutzt werden.

Originalquelle: adac.de