ADAC: Neue Regeln und Verbraucherrechte ändern das Autofahren 2026
Der ADAC informiert über wesentliche Änderungen für Autofahrer ab 2026: Darunter die Einführung eines digitalen Führerscheins, angepasste Kraftstoffpreise und neue Vorteile für Elektroautos.
Der ADAC hat wesentliche Änderungen angekündigt, die ab 2026 für Autofahrer in Deutschland relevant werden. Diese umfassen neue Vorschriften für Führerscheine und Fahrzeugpapiere, Anpassungen bei Kraftstoffpreisen sowie erweiterte Vorteile und Pflichten für Elektrofahrzeuge.
Ein zentraler Punkt ist die Einführung des digitalen Führerscheins, der voraussichtlich Ende 2026 verfügbar sein soll. Dieser wird als Ergänzung zum bestehenden Kartenführerschein über eine Smartphone-App abrufbar sein. Zuvor wurde bereits der digitale Fahrzeugschein über die i-Kfz-App eingeführt.
Für Käufer und Halter von Elektroautos sind Neuerungen geplant, darunter die Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung und potenziell neue Förderprogramme für Privatpersonen. Die Sicherheit im Straßenverkehr wird durch die verpflichtende Einführung weiterer Assistenzsysteme und des „Next Generation eCall“-Systems verbessert, das im Notfall automatisch Hilfe alarmiert.
Der CO₂-Preis für Benzin und Diesel steigt 2026 voraussichtlich um knapp drei Cent pro Liter. Dies resultiert aus der neuen Preisbildung für CO₂-Emissionen, die auf der Versteigerung von Zertifikaten basiert. Gleichzeitig tritt die neue Abgasnorm Euro 7 in Kraft, die strengere Emissionsgrenzwerte für Fahrzeuge festlegt.
Der ADAC weist zudem auf die laufenden Fristen für den Umtausch von alten Führerscheinen in das EU-Format hin. Führerscheine, die zwischen 2002 und 2004 ausgestellt wurden, müssen bis zum 19. Januar 2025 umgetauscht werden. Ferner werden Verbraucherrechte bei Online-Verträgen gestärkt, unter anderem durch einen einfacheren Widerruf.