AddSecure mahnt zur Überprüfung von Alarmsignalisierungsklassen
AddSecure empfiehlt Installateuren, die EN 50136-Klassifizierungen im Zuge der PSTN-Migration und veränderter Risikoprofile neu zu bewerten.

Angesichts einer sich wandelnden Bedrohungslage rät AddSecure dazu, die Klassifizierung von Alarmsignalisierungssystemen regelmäßig an die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Die EN 50136-Norm bildet hierbei den Rahmen, doch die ursprüngliche Konfiguration eines Systems entspricht nach einigen Jahren unter Umständen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen oder Versicherungsvorgaben.
Die Umstellung von analogen PSTN-Leitungen auf moderne IP-basierte Kommunikation bietet einen Anlass, die redundante Signalübertragung und das Überwachungsniveau zu prüfen. Während für Standardanwendungen eine einfache IP-Verbindung genügen mag, erfordern sicherheitssensible Standorte oft duale Übertragungswege wie Ethernet in Verbindung mit Mobilfunk, um die Kriterien für höhere Signalisierungsklassen zu erfüllen.
AddSecure betont, dass eine präzise Abstimmung zwischen technischer Ausstattung und dem individuellen Risiko eines Standorts essenziell ist. Die Einbindung einer Klassifizierungsprüfung in den Standard-Installationsprozess und eine enge Abstimmung mit den Alarmempfangsstellen sollen helfen, Konformitätslücken zu schließen und die Sicherheit der Anlagen dauerhaft zu gewährleisten.