Adidas CEO nennt Schlüsselstrategie für die Wende des Unternehmens
Adidas CEO Björn Gulden gab an, dass die Beseitigung von "Neinsagern" die Schlüsselstrategie war, um das Unternehmen nach einer turbulenten Zeit zu wenden.

Adidas CEO Björn Gulden hat die Eliminierung von "Neinsagern" als entscheidende Strategie hinter der jüngsten Erholung des Sportartikelriesen bezeichnet. Gulden sagte auf dem Fast Company Innovation Festival in New York, dass solche Personen Innovationen behindern und Entscheidungsprozesse verlangsamen.
Gulden übernahm die Leitung im Januar 2023, einer Zeit, in der Adidas mit den Folgen der zerbrochenen Yeezy-Partnerschaft mit Kanye West und rückläufigen Verkäufen auf dem chinesischen Markt kämpfte. Das Unternehmen sah sich auch zunehmendem Wettbewerb durch aufstrebende Marken wie Hoka und On gegenüber.
Im Februar 2025 kündigte Adidas Pläne an, bis zu 500 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Bayern zu streichen. Gulden konzentrierte sich auf die Straffung der Entscheidungsfindung und die Stärkung kreativer Mitarbeiter. Er glaubt, dass Entscheidungen von den energischsten und innovativsten Personen getroffen werden sollten.
"Nehmen Sie die Tabellenkalkulationen eine Weile aus der Diskussion und lassen Sie die Designer und Kreativen tatsächlich tun, was sie wollen", erklärte Gulden. Er betonte auch, dass Technologie zweitrangig gegenüber den besten Mitarbeitern sei.
Als Zeichen der Erholung des Unternehmens absolvierte der kenianische Läufer Sabastian Sawe kürzlich den London-Marathon in unter zwei Stunden mit Adidas Adizero Adios Pro Evo 3 Schuhen. Gulden erhielt im März 2024 eine Vertragsverlängerung bis 2030, die "enorme operative und finanzielle Fortschritte in einem herausfordernden Umfeld" hervorhebt.