Adient erhöht Aktienrückkaufprogramm und führt Steuerschutzplan ein
Der Automobilzulieferer Adient erweitert sein Aktienrückkaufprogramm auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar und implementiert einen Schutzmechanismus für steuerliche Verlustvorträge.

Der Vorstand von Adient hat eine Erhöhung der Aktienrückkaufgenehmigung um 400 Millionen US-Dollar beschlossen. Damit steigt das Volumen des seit November 2022 laufenden Programms auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar. Bisher hat das Unternehmen im Rahmen dieser Strategie eigene Anteile im Wert von 565 Millionen US-Dollar zurückgekauft.
Ergänzend dazu hat der Vorstand einen sogenannten Tax Benefits Preservation Plan verabschiedet. Dieser dient dem Schutz von steuerlichen Nettoverlustvorträgen in Höhe von rund 3,5 Milliarden US-Dollar. Der Plan soll verhindern, dass eine Änderung der Eigentümerstruktur nach Sektion 382 des US-Steuergesetzbuches die Nutzbarkeit dieser steuerlichen Assets einschränkt.
CEO Jerome Dorlack betonte, dass die Maßnahmen der Kapitalallokation und dem langfristigen Werterhalt dienen. Der Schutzmechanismus greift, sobald eine Partei ohne vorherige Zustimmung des Vorstands einen Anteil von 4,95 Prozent oder mehr an Adient erwirbt.
Adient plant, die Genehmigung für den Steuerschutzplan auf der kommenden Jahreshauptversammlung von den Aktionären einholen zu lassen. Detaillierte Unterlagen werden bei der US-Börsenaufsicht SEC hinterlegt.