Agilent erweitert Produktionskapazitäten für Nukleinsäuretherapeutika in Colorado
Agilent Technologies hat eine neue Produktionsstätte in Frederick, Colorado, eröffnet, die ihre Kapazitäten für die Herstellung von Nukleinsäure-basierten Therapeutika mehr als verdoppelt.

Agilent Technologies hat die Eröffnung einer neuen Produktionsstätte in Frederick, Colorado, bekannt gegeben. Die neue Anlage verdoppelt die Kapazitäten des Unternehmens für die Entwicklung und Herstellung von "Oligos". Dies sind kurze DNA- und RNA-Moleküle, die Kunden zur Produktion von Nukleinsäure-basierten Therapeutika verwenden und die Potenzial zur Behandlung von Krankheiten wie Krebs und seltenen Leiden bieten.
Die neue Anlage ist darauf ausgelegt, die wachsende Marktnachfrage zu bedienen. Agilent prognostiziert, dass der Markt für die Herstellung therapeutischer Oligo-Moleküle bis 2025 jährlich um fast 10 Prozent wachsen wird und einen Wert von über 750 Millionen US-Dollar erreichen wird. Diese Expansion stellt sicher, dass Agilent Pharma- und Biotech-Unternehmen bei der Entwicklung neuer Therapien unterstützen kann.
Die hochmoderne, rund 12 500 Quadratmeter große Anlage befindet sich etwa 50 Kilometer nördlich von Denver. Kundenlieferungen werden für das Jahresende erwartet. Der Standort Frederick ergänzt Agilent's bestehende Produktionsstätte für Oligos im nahegelegenen Boulder, die seit 2006 in Betrieb ist.
Agilent hat 185 Millionen US-Dollar in die Anlage investiert, die nach den Standards der Current Good Manufacturing Practices (cGMP) der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) arbeitet. Das Unternehmen hat bereits rund 100 hochbezahlte Arbeitsplätze geschaffen und signalisiert, dass eine weitere Kapazitätserweiterung je nach Kundenbedarf möglich ist.