Agilent erweitert PD-L1-Testzulassung für Speiseröhrenkrebs
Agilent Technologies hat die CE-IVD-Kennzeichnung für sein PD-L1 IHC 28-8 pharmDx-Test in der EU erweitert, um Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre einzuschließen.

Agilent Technologies gab eine Erweiterung der CE-IVD-Kennzeichnung für seinen PD-L1 IHC 28-8 pharmDx-Test in Europa bekannt. Das diagnostische Hilfsmittel ist nun zur Identifizierung von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Speiseröhre für die Behandlung mit Bristol Myers Squibs OPDIVO® (Nivolumab)-Immuntherapie zugelassen.
Die erweiterte Anwendung umfasst Patienten, die OPDIVO® in Kombination mit Chemotherapie oder mit YERVOY® (Ipilimumab) erhalten. Dies bietet eine zielgerichtete Behandlungsoption für Patienten mit diesem spezifischen Krebstyp, der weltweit die siebthäufigste Krebsart und die sechsthäufigste krebsspezifische Todesursache darstellt.
PD-L1 ist ein wichtiger Biomarker zur Vorhersage des Ansprechens auf Anti-PD-1-Therapien. Die Ergebnisse der Phase-3-Studie CheckMate-648 zeigten die Wirksamkeit dieser Kombinationsbehandlungen für Patienten mit einer PD-L1-Expression in Tumorzellen von 1 % oder höher.
Agilent Technologies ist ein weltweit führender Partner für Pharmaunternehmen bei der Entwicklung von immunhistochemie (IHC)-basierten Diagnostika für zielgerichtete Krebstherapien. Diese Erweiterung unterstreicht das Engagement des Unternehmens für die Weiterentwicklung von Krebsdiagnostik und -behandlung.