Agilent S540MD-Objektträger-Scanner beschleunigt digitale Pathologie
Agilent Technologies hat das Agilent S540MD Slide Scanner System für die digitale Pathologie auf wichtigen europäischen Märkten eingeführt. Das System zielt darauf ab, die diagnostischen Prozesse in pathologischen Laboren zu beschleunigen.

Agilent Technologies hat das Agilent S540MD Slide Scanner System, einen digitalen Scanner für Ganzobjektträger-Bildgebung (WSI), für den Vertrieb in wichtigen europäischen Märkten angekündigt. Diese Markteinführung unterstreicht Agilents fortlaufende Investitionen in die digitale Pathologie und die Erweiterung seines Portfolios, um die wachsende Nachfrage nach Hochdurchsatzlösungen in klinischen Laboren zu bedienen.
Pathologische Labore weltweit stehen unter dem zunehmenden Druck, die diagnostische Präzision und operative Effizienz zu verbessern, während sie gleichzeitig wachsende Probenvolumina und komplexe Fälle bewältigen müssen. Robuste, Hochgeschwindigkeits-Scansysteme, die sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen, sind daher unerlässlich. Die alleinige Abhängigkeit von traditionellen Glasobjektträger-Arbeitsabläufen kann zu längeren Durchlaufzeiten und geringerer Gesamtproduktion führen, während die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und KI-gestützte Werkzeuge entscheidend für Effizienz und Skalierbarkeit sind.
Der Agilent S540MD wurde für Geschwindigkeit und Skalierbarkeit entwickelt und kann bis zu 540 Objektträger verarbeiten. Er verfügt über eine kontinuierliche Beladung und Kompatibilität mit Standard-Racks. Der Scanner integriert automatisierte Scanmodi und KI-gestützte Gewebserkennung, wodurch Labore mit hohem Durchsatz Glasobjektträger effizient digitalisieren und digitale sowie KI-gesteuerte Arbeitsabläufe implementieren können. Dieser neue Scanner ist eine Agilent-gebrandete Version des Hamamatsu NanoZoomer S540MD Slide Scanner Systems.
Die Einführung des Agilent S540MD-Scanners stärkt Agilents Kapazitäten in der digitalen Pathologie und bereichert sein Angebot von der Färbung bis zur KI-gestützten Entscheidungsfindung. Er bietet Laboren mehr Flexibilität bei der Auswahl von Lösungen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind, und zielt darauf ab, diagnostische Prozesse zu rationalisieren und die operative Effizienz durch den Einsatz KI-gestützter Einblicke zu verbessern. Anfänglich wird der Agilent S540MD-Scanner als In-vitro-Diagnostikum (IVD) in Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien, Österreich, Luxemburg und Italien sowie im Vereinigten Königreich und der Schweiz erhältlich sein, mit Plänen zur Expansion in weitere europäische Länder im Laufe des Jahres 2026.