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Wissenschaft

Agilent stellt neue LC-MS-Methode zur Aminosäurenanalyse vor

Agilent Technologies hat ein Verfahren für die Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie entwickelt, das 17 Aminosäuren ohne Derivatisierung quantifiziert.

3. November 2026
Agilent stellt neue LC-MS-Methode zur Aminosäurenanalyse vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Agilent Technologies hat eine Methode zur quantitativen Analyse von 17 unterivatisierungspflichtigen Aminosäuren mittels Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie (LC-MS) vorgestellt. Bisherige Standardverfahren für die Aminosäurenanalyse in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln basierten meist auf der HPLC mit UV-Detektion, die zur Erzielung ausreichender Empfindlichkeit aufwendige Derivatisierungsschritte erforderte.

Der neue Ansatz nutzt das Agilent LC/MSD iQ-System und macht eine chemische Vorbehandlung der Proben überflüssig. Dies verkürzt nicht nur die Analysezeit, sondern minimiert auch die Anfälligkeit gegenüber Matrixeffekten, die bei herkömmlichen Verfahren oft zu ungenauen Ergebnissen führen. In der Studie wurde die Zuverlässigkeit des Verfahrens anhand von kommerziellen Aminosäuren-Präparaten nachgewiesen.

Diese technologische Anpassung zielt darauf ab, die Effizienz in der industriellen Qualitätskontrolle zu steigern. Durch den Wegfall der Reagenzien für die Derivatisierung bietet die Methode eine kosteneffizientere und präzisere Alternative zur traditionellen UV-basierten Analytik.

Originalquelle: agilent.com