Agilents Spektral-Durchflusszytometer unterscheidet ähnliche Fluorochrome
Agilent Technologies hat ein neues Spektral-Durchflusszytometer vorgestellt, das Fluorochrome mit stark überlappenden Spektren unterscheiden kann und die Flexibilität bei der Gestaltung von Mehrfarben-Panels erhöht.

Agilent Technologies, Inc. hat die Fähigkeit seines NovoCyte Opteon Spektral-Durchflusszytometers demonstriert, Fluorochrome mit sehr ähnlichen Spektralsignaturen zu unterscheiden. Diese Technologie adressiert eine wesentliche Einschränkung der herkömmlichen Durchflusszytometrie.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, die auf Kompensation zur Korrektur von Fluoreszenz-Spillover angewiesen sind, nutzt die spektrale Durchflusszytometrie die spektrale Entmischung. Dieser Prozess verwendet mathematische Algorithmen, um die Spektralsignatur einer Mehrfarbenprobe zu zerlegen, was eine effektive Trennung von Fluorochromen auf der Grundlage ihrer einzigartigen spektralen Eigenschaften ermöglicht, selbst bei solchen mit nahezu identischen Emissionsmaxima.
Das Unternehmen berichtete über die erfolgreiche Differenzierung von FITC und BB515, Fluorochromen mit einem Ähnlichkeitsindex von 0,99, auf dem NovoCyte Opteon. Das System zeigte auch die Fähigkeit, andere spektral stark überlappende Kombinationen aufzulösen, darunter BV421/Pacific Blue und APC/Alexa Fluor 647.
Dieser Fortschritt erweitert die Optionen für Forscher bei der Gestaltung von Mehrfarben-Durchflusszytometrie-Panels. Agilent weist darauf hin, dass zwar die spektrale Entmischung ähnliche Fluorochrome auflöst, der Spillover jedoch nicht vollständig eliminiert werden kann und bei Analysen sorgfältige Berücksichtigung erfordert.