KI-CEOs fordern bei der UN Kooperation bei Sicherheitsrisiken
Die CEOs von OpenAI und Anthropic forderten den UN-Sicherheitsrat zur internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Risiken künstlicher Intelligenz auf.

New York – Die Geschäftsführer der KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic, Sam Altman und Dario Amodei, forderten den UN-Sicherheitsrat am Mittwoch auf, eine internationale Koordinierung zur Bewältigung der potenziellen Risiken von KI zu fördern.
"In unserer Geschichte gab es Zeiten, in denen Länder, die konkurrieren und sich nicht immer sehr mögen, sich dennoch aus gemeinsamen Interessen und zum kollektiven Wohl angesichts einer mächtigen neuen Technologie zusammenschlossen", sagte Sam Altman. "Wir glauben, dies muss eine dieser Zeiten sein."
Die Aufforderungen zur Kooperation folgen auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump Anfang des Monats, der in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung eine von ihm als "globalistische Verschwörung" bezeichnete Kontrolle von KI kritisierte. Trump betonte, dass die USA die Fortschritte der Technologie weiter fördern und nicht einschränken würden.
Sowohl Altman als auch Amodei haben sich zuvor für eine Verlangsamung der KI-Entwicklung ausgesprochen, um potenzielle Risiken besser zu managen. Die Sicherheitspraktiken ihrer Unternehmen stehen nach Warnungen von Branchenforschern über das zunehmende Potenzial von KI-Modellen, katastrophalen Schaden anzurichten, unter verschärfter Beobachtung.
Die unterschiedlichen Ansichten zur KI-Regulierung von den Tech-Führungskräften und dem ehemaligen US-Präsidenten unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen in der internationalen Politik und im technologischen Fortschritt.