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Technologie

Elektronikschrott von KI-Rechenzentren wächst stark

Ein neuer Bericht warnt, dass die durch den KI-Boom verursachten Elektroschrottmengen bis 2050 23 Millionen Schiffscontainer füllen könnten. Dies beinhaltet die unterstützende Infrastruktur.

16. September 2026
Elektronikschrott von KI-Rechenzentren wächst stark

Das Problem des Elektroschrotts aus dem KI-Boom ist weitaus größer als bisher angenommen, warnt ein neuer Bericht. Die Basel Action Network (BAN), eine gemeinnützige Organisation, hat eine Studie veröffentlicht, die schätzt, dass sich bis 2050 genügend Elektroschrott aus KI-Anwendungen ansammeln könnte, um 23 Millionen Standard-Schiffscontainer zu füllen.

Frühere Schätzungen haben die gesamte notwendige Infrastruktur, die zur Unterstützung der Server in Rechenzentren erforderlich ist, oft nicht berücksichtigt. Der erweiterte Ansatz der BAN zielt darauf ab, ein klareres Bild von der Abfallmenge zu zeichnen, die durch die KI-Industrie entsteht. Die Organisation betont, dass KI-Modelle zwar immateriell erscheinen mögen, aber erhebliche physische Ressourcen und Energie verbrauchen.

Der Bericht äußert Bedenken, dass die rasante Entwicklung und weitreichende Verbreitung von KI-Technologie zu einem signifikanten Anstieg des globalen Elektroschrotts beiträgt. Dieser Trend könnte bestehende Umweltprobleme verschärfen, insbesondere in Entwicklungsländern, wohin ein Großteil des Elektroschrotts gelangt.

Die BAN fordert eine stärkere Verantwortung von KI-Entwicklern und Betreibern von Rechenzentren für das Lebenszyklusmanagement ihrer Hardware. Der Bericht plädiert für die Entwicklung nachhaltigerer Technologien, die auf leicht zu reparierende, wiederverwendbare und recycelbare Geräte abzielen, sowie auf die Reduzierung des Energieverbrauchs von KI-Berechnungen.

Originalquelle: theverge.com