KI-Rechenzentren werden bis GJ32 26,3 GW Strom benötigen
Indiens Energieministerium prognostiziert, dass KI-Rechenzentren bis zum Geschäftsjahr 2031-32 26,3 Gigawatt (GW) Strom verbrauchen werden. Diese zusätzliche Last soll hauptsächlich durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Indiens Energieministerium erwartet, dass künstliche Intelligenz (KI) Rechenzentren bis zum Geschäftsjahr 2031-32 26,3 Gigawatt (GW) Strom benötigen werden. Das Ministerium gibt an, dass diese zusätzliche Last primär durch Kapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden soll. Der gesamte Spitzenstrombedarf des Landes wird bis März 2032 voraussichtlich über 388 GW liegen.
Der für Energie zuständige Staatsminister Shripad Naik gab diese Prognose in einer schriftlichen Antwort an das Parlament bekannt. Diese Zahl verdoppelt fast die vorherige Schätzung der Regierung aus dem März desselben Jahres, die den Strombedarf von Rechenzentren bis GJ32 auf 13,56 GW bezifferte. Das Ministerium baut aktiv Übertragungsinfrastrukturen aus und erhöht die Kapazitäten, einschließlich erneuerbarer Energien, um die wachsende Nachfrage zu decken.
Derzeit laufen Gespräche zwischen dem Ministerium und Branchenakteuren über die Einrichtung einer zuverlässigen Stromversorgung und Netzstabilisierungslösungen zur Bewältigung der schwankenden Stromanforderungen von Rechenzentren. Es wird auch erwogen, Rechenzentren außerhalb städtischer Gebiete anzusiedeln, um mögliche Netzüberlastungen zu vermeiden.
Große indische Konglomerate, darunter die Adani Group und Reliance, kündigen erhebliche Investitionen in die KI-Rechenzentrumsinfrastruktur an. Globale Technologieunternehmen wie Google und Microsoft haben ebenfalls Milliarden zugesagt, um ihre Rechenzentrumseinrichtungen in Indien zu bauen oder zu erweitern.
Trotz aggressiver Expansionspläne steht die Rechenzentrumsbranche vor Herausforderungen, darunter hoher Energieverbrauch, begrenzte Verfügbarkeit von zuverlässiger erneuerbarer Energie, Schwierigkeiten bei der Landbeschaffung und steigende Kapitalkosten. Die zunehmende Energieintensität von KI-Arbeitslasten wirft Fragen hinsichtlich der Bereitschaft des indischen Stromnetzes und der Gesamtnachhaltigkeit seiner Energieinfrastruktur auf.