KI führt zu Homogenisierung von Marketingstrategien
Künstliche Intelligenz verbessert die Grundqualität im Marketing, führt aber zu weniger differenzierten Strategien. Erfolg hängt heute stärker von der Umsetzung und der Abkehr vom Durchschnitt ab.

Eine Studie von Ipsos zeigt Wissenslücken bei vielen Marketingfachleuten auf, was zu einer breiten Diskussion über den Stellenwert der Disziplin geführt hat. Gleichzeitig nutzen immer mehr Unternehmen KI-Werkzeuge wie ChatGPT, um ihre strategische Planung zu unterstützen. Dies hat das allgemeine Qualitätsniveau angehoben, aber auch eine Standardisierung befördert.
Durch die Nutzung derselben Algorithmen für die Strategieentwicklung ähneln sich die Ansätze vieler Agenturen und Unternehmen zunehmend. Dies erschwert es Auftraggebern, zwischen verschiedenen Anbietern zu differenzieren, da die präsentierten Strategien oft nur geringfügige Abwandlungen desselben, KI-gestützten Musters sind.
In einem Markt, in dem Strategien zunehmend zur Handelsware werden, verlagert sich der Wettbewerbsvorteil auf die operative Exzellenz. Es reicht nicht mehr aus, das "Regelbuch" der Daten zu befolgen. Wahre Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo Unternehmen die KI-Vorgaben kritisch hinterfragen und den Mut aufbringen, strategische Entscheidungen zu treffen, die über die rein datenbasierte Logik hinausgehen.