KI-Ära erfordert maschinenlesbare Markensignale
Die Forschung zeigt, dass KI Marken bevorzugt, die klare, konsistente und glaubwürdige Signale im Web erzeugen. Die meisten Marken erfüllen diese Kriterien nicht.

Marken laufen Gefahr, für künstliche Intelligenzsysteme unsichtbar zu werden, die zunehmend Konsumentscheidungen vermitteln. Eine 18-monatige Studie von 21st Century Brand hat ergeben, dass KI-Markenempfehlungen primär von der Qualität, Konsistenz und Glaubwürdigkeit der Signale einer Marke im offenen Web abhängen und nicht allein vom Marketingbudget.
Die Forschung identifizierte vier Schlüsselfaktoren, die beeinflussen, wie KI-Systeme Marken verstehen und empfehlen: Kohärenz, Aktualität, Autorität und Fürsprache. Die meisten Marken sind in mindestens zwei dieser Bereiche schwach. Notion beispielsweise zeichnet sich durch Kohärenz aus, indem sein Wertversprechen mit der Produkterfahrung übereinstimmt, während Lego Aktualität durch kontinuierliche Produkteinführungen und Partnerschaften nutzt.
Autorität wird durch Empfehlungen von glaubwürdigen Stimmen wie Entwicklern und Communities aufgebaut, eine Strategie, die Shopify verfolgt. Patagonia erreicht Fürsprache, indem es seine Markenwerte mit Kundenerlebnissen verbindet, die auf Produktqualität und Langlebigkeit basieren.
Neil Barrie, Mitbegründer und CEO von 21st Century Brand, betont, dass die Beherrschung dieser vier Hebel eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erfordert, da eine Marketingabteilung allein keine Leistung erzielen kann. Kohärenz erfordert eine Abstimmung zwischen Produkt und Marketing, Aktualität erfordert das Engagement der Führungsebene, Autorität erfordert eine Ökosystemstrategie und Fürsprache die ehrliche Bewertung der Diskrepanz zwischen Markenversprechen und Produktrealität.
Unternehmen, die diese Anforderungen der KI-Ära verstehen, werden ihren Wettbewerbsvorteil schnell ausbauen. Konsistenz, Glaubwürdigkeit und echte Fürsprache sprechen sowohl KI-Systeme als auch Kunden an, was auf eine einheitliche Nachfrage hindeutet.