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KI-Technologie verändert den Schutz von Geschäftsgeheimnissen

Der Einsatz von KI-Tools durch Mitarbeiter birgt neue Risiken für Unternehmensdaten. Experten fordern strengere Richtlinien und rechtliche Anpassungen bei der Sicherung von Betriebsgeheimnissen.

23. Oktober 2026
KI-Technologie verändert den Schutz von Geschäftsgeheimnissen

Ein aktueller Rechtsstreit in den USA verdeutlicht, wie Mitarbeiter Geschäftsgeheimnisse nutzen können, um KI-Modelle zu trainieren und sich so unerlaubte Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Laut Seth Kugler, Partner bei Grellas Shah LLP, erschwert der Einsatz von KI die Beweisführung, da in Modelle integrierte Daten kaum rückstandslos entfernt werden können. Diese Form der Manipulation wird rechtlich als existenzbedrohend eingestuft.

Besonders riskant ist die Nutzung von KI-Anwendungen auf privaten Endgeräten. Lokale KI-Agenten greifen häufig auf Dateipfade zu und verarbeiten Daten eigenständig, was dazu führen kann, dass Unternehmen unbemerkt die Kontrolle über ihre sensiblen Informationen verlieren. Herkömmliche IT-Audits sind für diese moderne Form der Datendiebstahl-Methodik oft nicht ausgelegt.

Unternehmen sollten daher den Einsatz von KI-Tools in ihren Umgebungen strikt reglementieren, den Datenzugriff auf verwaltete Cloud-Systeme beschränken und Vertraulichkeitsvereinbarungen um Klauseln zum maschinellen Lernen ergänzen. Da die forensische Analyse bei KI-gestützten Verstößen technisch hochkomplex ist, steht die präventive Sicherung der IT-Infrastruktur im Vordergrund.

Originalquelle: news.crunchbase.com