KI-Labor Prentis, mitgegründet von Reid Hoffman und Mark Pincus, verhandelt über 100-Millionen-Dollar-Finanzierung
Das neue KI-Forschungslabor Prentis, mitbegründet von Reid Hoffman und Mark Pincus, verhandelt Berichten zufolge über eine Finanzierung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Das Startup konzentriert sich auf die Automatisierung routinemäßiger Computeraufgaben.

Prentis, ein neues KI-Forschungslabor, das vom Serienunternehmer Ritankar Das sowie den Tech-Veteranen Reid Hoffman und Mark Pincus mitbegründet wurde, verhandelt Berichten zufolge über eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar. Das im April gestartete Unternehmen trainiert KI-Modelle, um zu verstehen, wie Büroangestellte routinemäßige Arbeitsabläufe über Dokumente und Systeme hinweg bewältigen.
Ziel ist die Entwicklung von KI-Agenten, die Computer steuern und diese Aufgaben automatisieren können. Prentis geht davon aus, dass die Automatisierung routinemäßiger Computerinteraktionen bald einen größeren Anwendungsbereich für KI darstellen wird als das eigentliche Coding. Das Labor plant, maßgeschneiderte Agenten für Kunden zu entwickeln, beispielsweise zur Bearbeitung von Versicherungsansprüchen oder zur Automatisierung von Ausnahmen bei Zollrückerstattungen ohne menschliches Eingreifen.
Das Startup hat bereits Verträge im Wert von bis zu 50 Millionen US-Dollar mit mehreren Kunden abgeschlossen, darunter eine Organisation für das Management von Gesundheitsdienstleistungen und verschiedene Produktionsunternehmen. Interne Prognosen deuten auf eine annualisierte Wachstumsrate von 75 Millionen US-Dollar bis zum Ende des dritten Quartals hin.
Prentis tritt in einen wettbewerbsintensiven Markt für KI-gesteuerte Automatisierung ein. Die prominenten Hintergründe der Gründer und die frühen Kundenvereinbarungen verschaffen dem Unternehmen eine potenziell gute Ausgangsposition für Wachstum im KI-Sektor.