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Technologie

KI-Musikgenerator Suno soll heimlich Millionen Songs gescraped haben

Der KI-Musikgenerator Suno soll Berichten zufolge Millionen von Songs und Texten von Plattformen wie YouTube Music, Deezer und Genius für sein Training verwendet haben.

15. Juli 2026
KI-Musikgenerator Suno soll heimlich Millionen Songs gescraped haben

Der KI-Musikgenerator Suno hat angeblich seine Modelle mit Millionen von Songs und Texten trainiert, die durch das Scraping von Daten von Online-Audio-Plattformen, einschließlich YouTube Music, Deezer und Genius, gesammelt wurden. Diese Enthüllungen stammen von 404 Media, die Einblick in die Trainingsdaten von Suno erhalten haben.

Suno hat bisher weitgehend verschwiegen, woher seine Trainingsdatensätze stammen und wie sie erworben wurden. Diese jüngste Enthüllung gibt einen seltenen Einblick in die Methoden, die zur Entwicklung der KI-Fähigkeiten verwendet wurden, inmitten laufender rechtlicher Auseinandersetzungen.

Die Enthüllungen erfolgen zu einer Zeit, in der Suno mit mehreren Klagen konfrontiert ist, die die Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials in seinem KI-Training anprangern. Insbesondere hat die Recording Industry Association of America (RIAA) eine Klage gegen Suno eingereicht, wobei das Unternehmen Berichten zufolge in Gerichtsunterlagen bestimmte Aspekte seiner Datenerfassungsmethoden zugegeben hat.

Diese Anschuldigungen unterstreichen die eskalierenden rechtlichen und ethischen Debatten rund um die KI-Entwicklung und geistiges Eigentum. Die in diesen Klagen angesprochenen Fragen sind zentral für die breitere Diskussion über "Fair Use" (faire Nutzung), Urheberrecht und Entschädigung für Künstler im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

Originalquelle: theverge.com