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Technologie

KI-gestützte laterale Bewegung als neue Herausforderung für Netzwerksicherheit

Cyberkriminelle setzen zunehmend KI ein, um laterale Bewegungsangriffe in Netzwerken zu beschleunigen und zu verfeinern. Organisationen müssen ihre Sicherheitsstrategien anpassen.

13. Juni 2026
KI-gestützte laterale Bewegung als neue Herausforderung für Netzwerksicherheit

Das Marktforschungsunternehmen DataM Intelligence hat KI-gestützte laterale Bewegungen als eine signifikante, aufkommende Bedrohung für die Netzwerksicherheit von Unternehmen identifiziert. Da künstliche Intelligenz für böswillige Akteure leichter zugänglich wird, werden diese Angriffe schneller und schwieriger zu erkennen.

Laterale Bewegung bezeichnet Techniken, die Cyberkriminelle anwenden, um sich von einem anfänglich kompromittierten System zu anderen Geräten, Servern, Anwendungen und wertvollen Ressourcen innerhalb der Infrastruktur eines Unternehmens zu bewegen. KI ermöglicht die Automatisierung dieses Prozesses, wodurch sich die Geschwindigkeit, mit der Angreifer Ziele identifizieren, Berechtigungen eskalieren und die Kontrolle über Systeme erlangen, drastisch erhöht.

Historisch gesehen konzentrierten sich Cyberangriffe auf die Umgehung von Netzwerkgrenzen. Heutzutage erkennen Angreifer jedoch, dass der erste Zugriff nur der erste Schritt ist. KI verbessert ihre Aufklärungsfähigkeiten, hilft bei der Identifizierung von Schwachstellen und ermöglicht es Angriffen, sich in Echtzeit an Sicherheitskontrollen anzupassen und so traditionelle Abwehrmaßnahmen zu umgehen.

DataM Intelligence empfiehlt Organisationen, ihre Strategien zur Netzwerksicherheit zu überarbeiten, indem sie Zero-Trust-Architektur, Network Detection and Response (NDR), KI-gestützte Bedrohungsanalysen und Netzwerksegmentierung integrieren. Dieser umfassende Ansatz ist entscheidend für die Abwehr fortschrittlicher Bedrohungen, die den internen Datenverkehr, den sogenannten Ost-West-Verkehr, ausnutzen.

Originalquelle: datamintelligence.com