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Gesundheit

KI verändert den Einstieg in die Gesundheitsversorgung

Eine Diskussionsrunde in München thematisierte, wie Künstliche Intelligenz die Gesundheitssuche von Patienten verändert und eine Anpassung von Leistungserbringern erfordert.

17. Oktober 2026
KI verändert den Einstieg in die Gesundheitsversorgung

München – Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zur ersten Anlaufstelle für Gesundheitsfragen. Dies verändert die Patient Journey und zwingt Pharmaunternehmen, Apotheken, Ärzte und Technologieanbieter, ihre Rollen neu zu definieren. Laut Pharma Deutschland e.V. wird es entscheidend sein, digitale Orientierung, wissenschaftliche Evidenz und persönliche Beratung zu einer verlässlichen Versorgungskette zu verbinden.

Bei einer Veranstaltung am 14. September 2026 diskutierten Experten die Auswirkungen von KI auf das Verhalten von Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen. Große Sprachmodelle werden immer häufiger genutzt, um Informationen zu suchen, Arztbesuche vorzubereiten und gesundheitliche Entscheidungen zu treffen. Dieser Wandel unterstreicht die Nachfrage nach schnellen, klaren und personalisierten Antworten, die den Erwartungen der Verbraucher aus anderen Lebensbereichen entsprechen.

Die Erwartungen der Patienten an reibungslose Kommunikation und digitale Dienste treffen oft auf veraltete Systeme im Gesundheitsalltag. KI verändert den Weg des Patienten, sodass diese informierter und mit potenziell KI-generierten Handlungsoptionen in Apotheken oder Arztpraxen erscheinen. Die Qualität und Verlässlichkeit dieser Informationen sind dabei entscheidend.

Pharmaunternehmen müssen nun prüfen, wie sie sicherstellen können, dass wissenschaftlich fundierte Informationen in KI-Antworten korrekt dargestellt werden. Dies erfordert eine neue Art der „KI-Sichtbarkeit“, die auf robusten, strukturierten und maschinenlesbaren Daten basiert. Die Pharmaindustrie muss sich von der reinen Produktbereitstellung hin zur Kuratierung vertrauenswürdigen Gesundheitswissens entwickeln, was eine enge Zusammenarbeit mit Behörden, der Wissenschaft und dem Technologiesektor erfordert.

Originalquelle: pharmadeutschland.de