📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

KI-Suche hat die Suche nicht so stark verändert, wie man denkt

Die Zunahme KI-gestützter Suchen hat Marketingstrategien verändert, aber grundlegende Prinzipien bleiben bestehen. Sich ausschließlich auf traditionelle Suchergebnisse zu verlassen, reicht nicht mehr aus.

16. Juli 2026
KI-Suche hat die Suche nicht so stark verändert, wie man denkt

Während die Verbreitung KI-gesteuerter Suchen zunimmt, ist ihre Auswirkung auf die traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht so drastisch, wie oft wahrgenommen wird. Marketingfachleute müssen vier Kernaspekte der Funktionsweise von KI-Suchen verstehen, um sich an die sich entwickelnde digitale Landschaft anzupassen.

Historisch gesehen bedeutete Suche die Nutzung von Engines wie Google, die den Nutzern eine Liste mit blauen Links und einigen bezahlten Anzeigen lieferten. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein deutlicher Wandel hin zu KI-Tools wie ChatGPT und Gemini vollzogen, die direkte Antworten auf Anfragen liefern. Laut einer Studie von Bain & Company verlassen sich etwa 80 Prozent der Verbraucher bei mindestens 40 Prozent ihrer Suchen auf KI-generierte Zusammenfassungen, und etwa 60 Prozent der Suchen enden mittlerweile, ohne dass der Nutzer auf eine Website klickt.

Bedenken, dass SEO tot sei, sind weitgehend unbegründet. Die großen Sprachmodelle, die die KI-Suche antreiben, werden mit dem offenen Web trainiert, eben jenem Ökosystem, das SEO maßgeblich geprägt hat. Während die Qualität und Auffindbarkeit von Inhalten weiterhin entscheidend sind, korrelieren Markenerwähnungen im Web jetzt eng mit der KI-Sichtbarkeit und stehen der traditionellen Website-Rankings in nichts nach. Daher sollten SEO-Bemühungen fortgesetzt werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf breitere Online-Erwähnungen.

KI-Suche arbeitet mit historischen Daten, was zu einer Verzögerung bei der Widerspiegelung neuer Informationen führt. Wenn sich die Website oder die Marketingbotschaft eines Unternehmens ändern, werden die KI-Modelle diese Aktualisierungen nicht sofort übernehmen. Folglich müssen Marken proaktiv sein und in Inhalte investieren, die über mehrere Monate von diesen Modellen erfasst und verarbeitet werden können.

Die von der KI-Suche gelieferten Antworten sind personalisiert und nicht für alle Nutzer gleich. Diese Personalisierung, die auf Faktoren wie dem Surfverhalten und dem Standort des Nutzers basiert, zusammen mit der inhärenten Variabilität der Systeme, macht jedes Suchergebnis einzigartig. Unternehmen müssen erkennen, dass die Bewertung der Online-Präsenz ihrer Marke durch einfaches Suchen in KI-Tools aufgrund dieser schwankenden Ergebnisse unzuverlässig sein kann.

Originalquelle: inc.com