KI-Videogenerierung 2026: Veo und Kling führen nach Aus von Sora und Veo API
Eine Analyse von Provimedia zeigt eine Konsolidierung im KI-Videogenerierungsmarkt für 2026. Google Veo 3.1 und Kling 3.0 führen nun mit 4K-Auflösung und nativem Audio.

Die Landschaft der KI-Videogenerierung durchläuft im Jahr 2026 eine deutliche Konsolidierung, so eine im Juli veröffentlichte Marktanalyse von Provimedia. Zwei bisher prominente Werkzeuge, OpenAI's Sora und die API von Google Veo, wurden eingestellt. Gleichzeitig haben die führenden Konkurrenten Google Veo 3.1 und Kling 3.0 ihre Qualität verbessert und bieten nun natives Audio neben 4K-Auflösung an.
Der Bericht führt aus, dass Google seine Veo 3 API Ende Juni 2026 abgeschaltet und durch Veo 3.1 ersetzt hat. OpenAI hat den Dienst Sora im April 2026 als Web- und App-Service eingestellt, wobei die zugehörige API bis September 2026 stillgelegt werden soll. Diese Marktkontraktion ermöglicht es den verbleibenden Anbietern, ihre Angebote zu verbessern.
Google Veo 3.1 ist über die Gemini-App, Flow, AI Studio und die API zugänglich. Es unterstützt Videos in 4K-Auflösung, wobei Erweiterungen Clips von bis zu etwa 148 Sekunden ermöglichen. Das Modell erzeugt natives Audio und versieht alle Ausgaben mit einem Wasserzeichen mittels SynthID-Technologie. Abo-Pläne beginnen bei 4,99 € pro Monat.
Kling AI, ein starker Konkurrent aus China, fordert Google mit 4K-Qualität und lippensynchronem Audio heraus. Die Basisversion ist kostenlos, bietet jedoch keine kommerziellen Nutzungsrechte. Kostenpflichtige Tarife bieten 4K-Auflösung, kommerzielle Nutzung und Videoclips von bis zu drei Minuten. Kling 3.0 Omni kann 3-15 Sekunden lange Clips mit nativem Audio erzeugen.
Weitere nennenswerte Werkzeuge sind Runway Gen-4.5, Luma (Dream Machine) und Pika 2.5. Diese Plattformen bieten verschiedene Funktionen und Preismodelle, jedoch sollten Nutzer auf mögliche Einschränkungen der Nutzungsrechte und die Datenverwendung zu Trainingszwecken achten, wie im Fall von RunwayML.