KI-Videogenerierung 2026: Google Veo und Kling führend, Sora eingestellt
Der Markt für KI-Videogenerierung im Jahr 2026 ist von Konsolidierung geprägt. Google Veo 3.1 und Kling 3.0 führen mit 4K-Auflösung und nativem Audio, während OpenAIs Sora eingestellt wurde.

Die Landschaft der KI-Videogenerierung im Juli 2026 ist laut einer Analyse von Provimedia von Konsolidierung geprägt. Google Veo 3.1 und Kling 3.0 setzen sich als führende Anbieter durch, die beide native Audiofunktionen und 4K-Auflösung bieten. Diese Entwicklung geht einher mit der Einstellung des Dienstes Sora durch OpenAI, was auf eine Straffung des Marktes hindeutet.
Provimedias Marktreview vergleicht zehn führende KI-Videotools hinsichtlich Preisgestaltung, Auflösung, Clip-Länge, Audiofähigkeiten und Nutzungsrechten. Google Veo 3.1 integriert sich in Googles Ökosystem und unterstützt bis zu 4K-Auflösung mit direkt generiertem Ton, angeboten in verschiedenen Abonnement-Stufen. Kling AI aus China fordert als starker Wettbewerber mit 4K-Ausgabe und Lippen-synchronisiertem Audio heraus, wobei für kostenpflichtige Pläne Werbepreise gelten. Nutzer sollten die Nutzungsbedingungen genau prüfen, insbesondere hinsichtlich der Datennutzung für Trainingszwecke, wie bei Runway hervorgehoben wird.
Neben den führenden Anbietern bleiben etablierte Werkzeuge wettbewerbsfähig. Runway Gen-4.5, Luma und Pika bieten eine Reihe von Funktionen mit unterschiedlichen Stärken bei Clip-Länge, Upscaling-Fähigkeiten und Preismodellen. Runway beispielsweise fügt C2PA-Provenienzkennzeichnungen hinzu, erfordert jedoch eine sorgfältige Prüfung seiner Trainingsrichtlinien für Daten. Lumavs Preisstruktur befindet sich derzeit im Wandel, während Pika eine kostenlose Stufe mit Einschränkungen anbietet.
Adobe Firefly Video wird aufgrund seiner klaren Lizenzbedingungen für Unternehmen positioniert und erzeugt 5-sekündige Clips in 1080p. xAIs Grok Imagine Video 1.5 liefert Videos bis zu 1080p mit definierter Länge und enthält ein Wasserzeichen. Der Markt entwickelt sich weiter, wobei die verbleibenden Akteure darauf abzielen, höhere Qualität zu liefern und robustere Funktionen für professionelle und kreative Nutzer zu integrieren.