Aircon: Speditionen sollten bei KI-Offertsoftware auf Genauigkeit statt Schnelligkeit setzen
Das Logistikunternehmen Aircon warnt davor, dass automatisierte Frachtangebote ohne hohe Datenqualität zu ineffizienten manuellen Nacharbeiten führen.
Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Frachtabwicklungen mahnt Aircon-Gründer Chris Condon zur Vorsicht bei der Auswahl von KI-gestützten Kalkulationsprogrammen. Er warnt davor, sich zu sehr auf die reine Antwortgeschwindigkeit zu konzentrieren, da diese oft zu Lasten der inhaltlichen Genauigkeit gehe.
Der operative Erfolg von Automatisierungslösungen hänge primär davon ab, wie viel Zeit Mitarbeiter für die manuelle Nachprüfung und Korrektur aufwenden müssen. Firmen sollten prüfen, wie stabil die Software auf dynamische Preisänderungen reagiert. Wenn ein System häufig ungenaue Kalkulationen erstellt, steigen die Kosten durch Korrekturaufwände, was die Effizienzvorteile der Software zunichtemacht.
Analysten raten Speditionen, bei der Systemwahl Kennzahlen zur Fehlerrate und zum tatsächlichen Zeitaufwand pro Angebot in den Fokus zu stellen. Zukünftig werde sich der Erfolg von KI-Tools im Frachtwesen nicht mehr allein an der Geschwindigkeit messen, sondern an der Prozessstabilität ohne manuelle Eingriffe.