Flughafenbetreiber planen steigende IT-Investitionen
Eine aktuelle Studie von Amadeus und Opinium Research zeigt, dass Flughäfen ihre Technologieausgaben im kommenden Jahr durchschnittlich um 17 Prozent erhöhen wollen.

Eine internationale Untersuchung unter 50 Führungskräften im Flughafenmanagement verdeutlicht den zunehmenden Druck zur Digitalisierung. Um Herausforderungen wie Personalmangel und betriebliche Störungen zu bewältigen, planen 94 Prozent der Befragten moderate bis aggressive Investitionen in technologische Lösungen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Steigerung der Effizienz und eine optimierte Passagierbetreuung.
Biometrische Systeme gewinnen dabei an Bedeutung. Fast alle untersuchten Flughäfen planen den Einsatz biometrischer Verfahren bei Check-in, Gepäckaufgabe und Bordkartenkontrolle. Ziel ist es, sowohl die Sicherheitsvorgaben zu erfüllen als auch den Komfort für Reisende zu erhöhen. Die USA gelten dabei derzeit als Vorreiter bei der breiten Implementierung dieser Lösungen.
Parallel dazu vollzieht sich ein Wandel hin zu cloudbasierten Prozessen. 92 Prozent der Entscheider bewerten die Möglichkeit positiv, Passagierdienste räumlich flexibler anzubieten – etwa in Hotels oder Stadtzentren. Durch Technologien wie Amadeus ACUS können Flughäfen und Bodenabfertiger ihre Prozesse von der starren Terminalinfrastruktur entkoppeln und Dienste über mobile Breitbandverbindungen ortsunabhängig steuern.