Flughafen-Einzelhändler erheben neue Gebühr für 'Mitarbeiterleistungen' – Geld nicht garantiert für Personal
Hudson News am JFK Airport in New York erhebt einen Aufschlag von 3 % für 'Mitarbeiterleistungen und -bindung'. Die Gebühr soll steigende Arbeitskosten decken, aber ihr direkter Nutzen für die Angestellten ist unklar.

Hudson News, ein Einzelhändler am John F. Kennedy International Airport in New York, hat begonnen, einen Aufschlag von 3 % unter der Bezeichnung „Mitarbeiterleistungen und -bindung“ zu erheben. Diese Gebühr, die erstmals von einem Reisenden auf einem Beleg des Self-Checkout-Automaten bemerkt wurde, soll den Einzelhändlern helfen, gestiegene Arbeitskosten zu bewältigen.
Die Gebühr, die auf einem aktuellen Beleg als „3 % EMP BEN“ erschien, wurde als „3% Aufschlag“ für „Mitarbeiter- und Bindungsprogramme“ beschrieben und ausdrücklich als „kein Trinkgeld“ gekennzeichnet. Ein Preisschild am Schalter gab eine ähnliche Erklärung ab und verdeutlichte den Zweck der Gebühr.
Dieser Aufschlag wurde von der Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, und dem Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, in Zusammenarbeit mit der Hafenbehörde von New York und New Jersey vorgeschlagen und anschließend vom Vorstand der Hafenbehörde genehmigt. Gemäß den Richtlinien der Hafenbehörde für Gastronomiebetriebe an Flughäfen dürfen Unternehmen bis zu 15 Prozent mehr als vergleichbare „Straßenpreise“ außerhalb des Flughafens verlangen.
Darüber hinaus ist eine Gebühr für Mitarbeiterleistungen und -bindung von bis zu 3 Prozent des Rechnungsbetrags vor Steuern zulässig. Die Hafenbehörde gibt an, dass damit jährliche Lohnerhöhungen für Tausende von Flughafenmitarbeitern ermöglicht und die Konzessionäre bei der Deckung von Arbeitskosten im Zusammenhang mit den Mindestlohnanforderungen des Flughafens und dem Healthy Terminals Act unterstützt werden sollen.