Airtel und TRAI fordern sektorübergreifenden Signal-Austausch gegen Spam
Indiens Regulierungsbehörde für Telekommunikation (TRAI) und der Netzbetreiber Airtel setzen sich für eine verstärkte Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen digitalen Plattformen zur Bekämpfung von Spam und Betrug ein. Im Fokus steht der Austausch von Signalerkennungsdaten über Sektorgrenzen hinweg.

Indiens Regulierungsbehörde für Telekommunikation (TRAI) und der führende Telekommunikationsanbieter Airtel fordern eine verbesserte Kooperation und den Austausch von Daten zwischen verschiedenen digitalen Plattformen und Sektoren. Diese Initiative zielt darauf ab, den Kampf gegen zunehmenden Spam und Online-Betrug zu verstärken.
Airtel wies darauf hin, dass bestehende Systeme keine ausreichende Transparenz über digitale Messaging-Plattformen bieten, was die Verbreitung von Betrug über verschiedene Domänen hinweg ermöglicht. TRAI betont, dass die Verantwortung für die Betrugsprävention sektorübergreifend geteilt werden muss und eine Zusammenarbeit zwischen Telekommunikationsanbietern, Over-The-Top (OTT)-Anbietern und Bankinstituten erfordert.
TRAI hat ein gemeinsames Komitee der Regulierungsbehörden (JoCR) eingerichtet, dem wichtige Regierungsstellen wie das Ministerium für Telekommunikation, das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie, die indische Zentralbank (RBI) und die Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde Indiens (SEBI) angehören. Ziel des Komitees ist die Entwicklung von Prozessen für den regelmäßigen und Echtzeit-Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen diesen Stellen.
Airtel schlägt zudem vor, die Spam-Kontrolle stärker auf die Empfängerseite zu verlagern, um den Betreibern mehr Flexibilität bei der Verwaltung von Spam zu geben, der auf ihre Abonnenten abzielt. Das Unternehmen hat ein KI-basiertes Bewertungssystem entwickelt, das über 250 Parameter analysiert, um verdächtige Anrufe und Nachrichten zu identifizieren, was zur Kennzeichnung von Milliarden potenzieller Betrugsversuche geführt hat.