KI-Wasserverbrauch wirft Fragen zur Ressourcenknappheit auf
Ein chinesisches Wissenschaftsprogramm hat den erheblichen Wasserverbrauch von Künstlicher Intelligenz beleuchtet. Berichte deuten darauf hin, dass KI-Interaktionen und die gesamte KI-Industrie riesige Mengen Wasser verbrauchen, was Bedenken hinsichtlich künftiger Ressourcenknappheit aufwirft.

Ein chinesisches Wissenschaftsprogramm namens „Gerade jetzt, China“ hat auf den erheblichen Wasserverbrauch aufmerksam gemacht, der mit der Technologie der Künstlichen Intelligenz (KI) verbunden ist. In der neuesten Folge wurde berichtet, dass allein fünf Minuten Konversation mit einer KI dem Verbrauch einer Flasche Wasser entsprechen können.
Die gesamte Wertschöpfungskette der KI-Industrie verbraucht schätzungsweise etwa 1,5 Millionen Flaschen Wasser pro Minute. In kürzeren Zeiträumen wurde der Wasserverbrauch mit dem Füllen eines olympischen Schwimmbeckens während einer Nachrichtensendung verglichen.
Blick in die Zukunft: Prognosen deuten darauf hin, dass der Wasserverbrauch der KI-Industrie innerhalb von 24 Stunden dem monatlichen Haushaltswasserverbrauch von 13,86 Millionen Einwohnern in Wuhan entsprechen könnte. Bis 2025 wird ein jährlicher Wasserverbrauch von 23,7 Milliarden Kubikmetern prognostiziert, was die Hochwasserschutzkapazität des Drei-Schluchten-Staudamms übersteigt.
Dieser intensive Wasserverbrauch, der hauptsächlich zur Kühlung von Rechenzentren und der für KI benötigten Rechenleistung dient, wirft Bedenken auf, ob der Fortschritt der KI zu einer größeren Krise der Wasserressourcen führen könnte.
„Gerade jetzt, China“ ist ein Programm der Central Radio and Television Corporation (CCTV), das sich auf Chinas Entwicklung, Kultur und soziale Phänomene konzentriert.